Häufig gestellte Fragen

2016 war das heißeste Jahr in der Geschichte. Von Hitzerekorden, extremen Überschwemmungen und Dürren bis hin zu immer stärkeren und häufigeren Stürmen zerstören die Folgen des Klimawandels die Existenzgrundlage von Menschen auf der ganzen Welt. Dabei trifft es diejenigen, die am wenigsten zu der Krise beigetragen haben, am allerschlimmsten. All das vollzieht sich in einer Geschwindigkeit und Größenordnung, die wissenschaftliche Vorhersagen bei weitem übertreffen. Wir brauchen ein sehr rasches Handeln gegen den Klimawandel, keine Worte.

Wir kennen die Verantwortlichen: die Kohle-, Öl- und Gasindustrie, die die Klimakrise wissentlich vorantreibt. Seit einem halben Jahrhundert haben fossile Brennstoffunternehmen Gruppen von Klimaleugnern finanziert und eine Täuschungskampagne inszeniert, um dem Klimaschutz einen Riegel vorzuschieben.

Es sind die Investitionen in die Kohle-, Öl- und Gasindustrie, die die Klimafolgen finanzieren. Daher müssen unsere Regierungen, Universitäten, religiösen Organisationen, Kultureinrichtungen, Einzelpersonen und viele andere ihre Investitionen aus dieser betrügerischen Industrie abziehen und ihr den Rücken kehren, um die schwersten Konsequenzen des Klimawandels zu begrenzen. Wir müssen zu allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln greifen, um der Klimakrise entgegenzuwirken. Die Globale Divestment Mobilisierung wird unsere weltweite Kraft demonstrieren und nationales sowie regionales Engagement für Divestment verstärken.

Über zwei Jahre nach unserem letzten globalen Aktionstag im Februar 2015 ist nun die Zeit reif, der globalen Divestment-Bewegung mit neuen Kampagnen frischen Aufwind zu geben und sie auf neue Regionen auszuweiten, die sich der Bewegung mittlerweile angeschlossen haben.
Divestment ist eine wirksame Maßnahme, denn es stigmatisiert die Kohle-, Öl- und Gasindustrie, prangert deren Verantwortung für das Fortschreiten des Klimawandels an und schwächt ihre politische Macht. Unser Ziel für die kommende Mobilisierung ist es, eine weltweite Aktionswelle für Divestment zu nutzen, um den Zusammenhang zwischen Klimafolgen und der ethischen Dringlichkeit zum Abzug von Investitionen aus Kohle, Öl und Gas im Bewusstsein zu verankern und die Praxis des Divestment in neuen Regionen voranzutreiben.
  • Den sofortigen Stopp neuer Investitionen in Kohle-, Öl- und Gasunternehmen.
  • Den Abzug eigener Anteile an direkten und indirekten Investitionen innerhalb der nächsten 5 Jahre. Dazu gehören Aktien, Mischfonds, Unternehmensanleihen und sonstiges Kapital, das fossile Brennstoffe beinhaltet.
  • Keine weitere finanzielle Unterstützung von Unternehmen der Kohle-, Öl- und Gasindustrie.
2015 haben wir uns schwerpunktmäßig auf die Kohlenstoffblase und verlorene Vermögenswerte konzentriert. Diese Themen haben mittlerweile große Beachtung gefunden und werden immer wieder von Banken und Ökonomen aufgegriffen, selbst von denjenigen, die in Bezug auf die Klimakrise keine aktive Rolle spielen. Nun ist es wieder an der Zeit, die Auswirkungen fossiler Brennstoffe auf unseren Planeten deutlich aufzuzeigen und Maßnahmen zu fordern, die auf dem ethischen Argument fußen, dass Investitionen in fossile Brennstoffe nicht nur finanzielle Risiken bergen, sondern Menschenleben, ganze Ökosysteme und die Artenvielfalt in Gefahr bringen.

Starte dein eigenes Event! Hier findest du Anregungen dazu, was du bei dir vor Ort unternehmen kannst. Auch wenn du zum ersten Mal eine Aktion organisierst, ermutigen wir jede und jeden überall, die Initiative zu ergreifen. .

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Die Globale Divestment Mobilisierung ist ein Projekt von 350.org. Die jeweiligen Veranstaltungen werden allerdings von Hunderten von globalen und lokalen Organisationen umgesetzt und unterstützt.

Fossil Free

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